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Wir unterrichten seit 1872

Die staatlich anerkannte Schule mit Gymnasium und seit 1997 auch privater Realschule liegt zentral an den Lauerschen Gärten im Mannheimer Quadrat
M 6 (Lageplan) und blickt auf eine langjährige, erfolgreiche Tradition zurück:

Was allerdings im Jahr 1872 den damaligen Oberlehrer Wilhelm Schwarz bewog, in Mannheim eine private Lehranstalt zu gründen, lässt sich heute schwer sagen. Aber seine Initiative wurde belohnt: Es fand sich im Quadrat M 3 ein ehemaliges Patrizierhaus, das für die Unterbringung von sechs Klassen hervorragend geeignet war.

Als das Kultusministerium seinen amtlichen Segen erteilte, war das Institut Schwarz geboren: der Vorgänger des heutigen Kurpfalz-Gymnasiums.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts übernahm ein neuer Schulleiter die Geschäfte, der schließlich im Jahre 1912 von Dr. Georg Sessler abgelöst wurde. Sessler kam von der Höheren Schule und gliederte der Vorschule und Mittelstufe eine gymnasiale Stufe an. Angeboten wurde ein schulamtlich anerkannter Abschluss, die Einjährigenprüfung. Bis 1933 wuchs die Schülerzahl auf fast 500, was zur Folge hatte, dass die vorhandenen Unterrichtsräume nicht mehr ausreichten. Deshalb wurde das Nachbargebäude mit einbezogen. Dann kam im September 1943 der schwere Fliegerangriff auf Mannheim. Das Schulgebäude brannte völlig aus und der Schulbetrieb wurde auf drei Außenlager verlegt. Die Klassen der Unter- und Mittelstufe wurden beispielsweise im  nördlichen Schwarzwald untergebracht.

Nachdem das Institut bei Kriegsende quasi nicht mehr existierte, erhielt Dr. Emil Heckmann 1947 die Genehmigung zur Wiedereröffnung. Wenig später trat er in Kontakt mit Dr. Walter Schmitt, dem Großvater der heutigen Schulleiter Eva-Maria Kuonath und Florian Schmitt. Gemeinsam realisierte man 1950 den ersten neuen Schulbau Mannheims im Quadrat M 6, 11.

Als die Schülerzahl weit über 500 betrug, erwarben Heckmann und Schmitt 1960 in M 6, 17 das zweite Schulgebäude, wie das erste ausgestattet mit 16 Klassenzimmern einschließlich der Fachräume für Chemie und Physik. Zusätzlich wurde in diesem Gebäude eine Schulküche mit Speisesaal eingerichtet. Die Verleihung der staatlichen Anerkennung erfolgte 1961. Gleichzeitig wurde die Schule entsprechend ihrem Einzugsgebiet in „Kurpfalz-Gymnasium“ umbenannt. Die Anzahl der Schüler stieg abermals, was zur Errichtung des Mittelbaus führte.

Weiteren Platzbedarf verursachte die Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe. Als sich das „Kurpfalz“ 1974 entschloss, eine der Versuchsschulen mit reformierter Oberstufe zu werden, waren rund 1200 Schüler angemeldet. Deshalb mietete man noch zwei Stockwerke im Nachbarhaus an, später auch noch Unterrichtsräume im Quadrat M 4. Eine besondere Veränderung erfuhr die Schule im Jahr 1997, als man dem Gymnasium einen Realschulzweig hinzufügte: das "KGRM" war geschaffen.